Mit „IFP-R3“ hat Autoneum sein bewährtes Herstellungsverfahren für multifunktionale, filzbasierte Stirnwand- und Bodenisolationen weiter verbessert und die dazugehörige Produktionslinie modernisiert. Die neue Anlage zeichnet sich durch eine höhere Fertigungsfrequenz, geringere Wartungsintensität und weniger Materialverbrauch aus. Gleichzeitig ist „IFP-R3“ prädestiniert für die Fertigung grossflächiger Komponenten mit hoher akustischer Leistung, weshalb sich die Bauteile speziell für den Einsatz in Geländewagen eignen.

Um Automobilhersteller in der Produktion von leichteren, leiseren und verbrauchsarmen Fahrzeugen zu unterstützen, hat Autoneum sein Verfahren für die Fertigung leichtgewichtiger Stirnwand- und Bodenisolationen optimiert. Der vollautomatisierte Herstellungsprozess „IFP-R3“ basiert auf dem von Autoneum entwickelten „Rotating Injection Fiber“-Verfahren. Hierbei wird das Basismaterial, eine Filzfasermischung, kontinuierlich in eine Komponentenform eingefüllt, die sich in einer rotierenden Trommel befindet. So entstehen stabile Zwischenprodukte, die anschliessend zu Akustikkomponenten verarbeitet werden.

Die „IFP-R3“-Anlage verfügt im Vergleich zum Vorgängermodell über zwei zusätzliche Zuführungssysteme für die Filzfasermischung. Diese ermöglichen einen signifikant höheren Produktionsausstoss und gleichzeitig eine um 50% schnellere Fertigung. Im Zuge der Linienerweiterung können neu grossflächige Filzmatten zu Stirnwand- und Bodenisolationen verarbeitet werden, welche sich speziell für Geländefahrzeuge und SUVs eignen. Damit trägt Autoneum massgeblich zur Gewichts-, Geräusch- und Emissionsreduzierung dieser weltweit stark nachgefragten Fahrzeugsegmente bei. Mit der Verfahrensumstellung erreicht Autoneum darüber hinaus eine verbesserte Umweltbilanz des Herstellungsprozesses, da weniger Faserausschüsse anfallen und diese in der Produktion wiederverwendet werden können.

„IFP-R3“ ist in verschiedenen nordamerikanischen Werken von Autoneum und dem Joint-Venture-Unternehmen UGN bereits in Betrieb und kommt künftig auch an Autoneum-Standorten in Europa und China zum Einsatz.

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