Am 13. Mai 2011 begann Autoneum seine Reise als eigenständiges Unternehmen. Mit der Kotierung an der SIX Swiss Exchange unter dem Börsenkürzel AUTN startete ein neuer Schweizer Automotive Zulieferer in eine unabhängige Zukunft.

Was als strategischer Carve out begann, entwickelte sich in den folgenden Jahren zur Erfolgsgeschichte eines globalen Technologie und Marktführers im akustischen und thermischen Management für Fahrzeuge. Der Hauptsitz in Winterthur (Schweiz) bildet dabei das Zentrum eines weltweit präsenten Unternehmens, das nahezu alle führenden Automobilhersteller beliefert.

Strategische Trennung mit klarer Zielsetzung

Der erste Handelstag von Autoneum war kein klassischer Börsengang. Er markierte den Abschluss der strategischen Abspaltung vom Rieter Konzern, die im April 2011 von den Aktionärinnen und Aktionären genehmigt worden war. Seither verfolgen zwei grundlegend unterschiedliche Geschäftsbereiche ihre eigenen Wege: Textilmaschinen unter dem Namen Rieter und Automotive Systeme als Autoneum.

Die Verselbstständigung verschaffte Autoneum den strategischen Fokus, die unternehmerische Flexibilität und die Kapitalmarktsichtbarkeit, die notwendig sind, um sich als reiner Automotive Zulieferer in einem dynamischen globalen Markt erfolgreich zu positionieren.

Auf starken industriellen Wurzeln aufgebaut

Autoneum wurde zwar 2011 als eigenständiges Unternehmen gegründet, seine Expertise reicht jedoch deutlich weiter zurück. Bereits ab den 1980er Jahren baute Rieter gezielt Kompetenzen in den Bereichen Geräusch- und Hitzeschutzkomponenten für die Automobilindustrie auf – durch eine Reihe von Akquisitionen und strategischen Partnerschaften in Europa, Nordamerika und Asien.

Wichtige Grundsteine waren die Übernahme von Unikeller (Schweiz) im Jahr 1984 sowie weiterer Unternehmen wie der CHG Group (Deutschland), AGFK (Schweiz) und Sipavel (Portugal). In den 1990er Jahren wurde das Portfolio unter anderem durch Firth Furnishings (UK), spezialisiert auf Fahrzeugteppiche, sowie durch das Joint Venture UGN mit dem japanischen Zulieferer Nihon Tokushu Toryo (Nittoku). Weitere Übernahmen in Italien und Brasilien sowie Joint Ventures in den USA und China stärkten die globale Präsenz und technologische Tiefe.

Unter dem Namen Rieter Automotive Systems entwickelte sich dieses Geschäft zu einem weltweit führenden Automotive Zulieferer. Zum Zeitpunkt des Spin offs verfügte Autoneum also bereits über jahrzehntelange Engineering Expertise, langjährige Kundenbeziehungen und ein globales Produktions und Entwicklungsnetzwerk.

Mit der Automobilindustrie gewachsen

Seit der Verselbstständigung hat Autoneum seine Marktposition kontinuierlich ausgebaut. Das Unternehmen investierte gezielt in Innovation, erweiterte seine Präsenz in Wachstumsmärkten und passte sein Portfolio an zentrale Branchentrends wie Elektrifizierung, Leichtbau und Nachhaltigkeit an.

In den vergangenen fünfzehn Jahren meisterte Autoneum tiefgreifende strukturelle Veränderungen der Automobilindustrie und baute seine globale Präsenz durch neue Produktionsstandorte sowie ausgewählte Akquisitionen konsequent weiter aus.

Autoneum heute

Heute betreibt Autoneum mehr als 70 Produktionsstandorte weltweit und beschäftigt über 16.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen gilt als international anerkannter Technologie und Marktführer im Akustik– und Wärmemanagement in Fahrzeugen und steht für effiziente, leichte und nachhaltige Lösungen für die Mobilität von heute und morgen.

Fünfzehn Jahre nach dem ersten Handelstag baut Autoneum fest auf seinem industriellen Fundament auf – und ist bestens gerüstet für die Zukunft der Automobilindustrie.

Journalisten

Ulrike Reich
Head Corporate Communications
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